Förderunterricht




Informationen zum „Ich schaffs!“-Projekt an unserer Schule (September 2009)



„Ich schaffs!“ ……………

Was ist das? ein lösungsorientiertes Programm für Kinder und Jugendliche
Wer hat es erfunden? Ben Furman, ein finnischer Arzt und Psychotherapeut, für die Arbeit mit Schulkindern
Wer arbeitet damit? weltweit in über 14 Ländern Menschen, die beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben: Lehrer, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Therapeuten
Worum geht es?
Grundlagen und Überzeugungen
Lernen kann Spaß machen,
  • wenn es sich lohnt,
  • wenn wir Zuversicht aufbauen und
  • wenn wir mit anderen zusammenarbeiten;


Aufmerksamkeitsverschiebung:
  • vom Problem zur Lösung,
  • von Defiziten zu Fähigkeiten,
  • von Schuldzuweisungen zu respektvollen Erklärungen;


Wertschätzung schon für kleine Erfolge
Was lernt man mit dem Programm? Motivation, d.h.
  • sich selbst ein Ziel wählen und sich damit anfreunden;
  • innere und äußere Helfer aktivieren;
  • etwas verändern und aus den Erfahrungen Konsequenzen ziehen;
  • Erfolge würdigen und sich bei den Helfern bedanken.
Wo kann man mehr erfahren? Furman, Ben (2005): Ich schaffs! Spielerisch und praktisch Lösungen mit Kindern finden. Heidelberg: Carl-Auer-Verlag.
Bauer, Christiane/Hegemann, Thomas (2008): Ich schaffs! – Cool ans Ziel. Das lösungsorientierte Programm für die Arbeit mit Jugendlichen. Heidelberg: Carl-Auer-Verlag.
www.ichschaffs.com


Ich schaffs!                     ….. am KAPU

Wer? -Frau Lürken und Frau Brückner
-die Klassenlehrer und die Klassen 7
-die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Pädagogik 1 aus der Jahrgangsstufe 10/11
Warum? - weil uns die wertschätzende Grundhaltung des Programms gefällt;
- weil nicht nur kognitive, sondern auch soziale und emotionale Fähigkeiten aktiviert und entwickelt werden;
- weil wir gerne in und mit Teams arbeiten.
Wozu? - Wir möchten das Programm als Baustein für die individuelle Förderung in der Klasse 7 nutzen, d.h. den Schülerinnen und Schülern helfen, ihr Fähigkeitenspektrum zu erweitern.
- Wir möchten die Kooperation in und mit der Klasse stärken.
- Wir möchten uns in der Kunst Probleme zu „verfähigen“ weiterentwickeln.
Wie? Pro Quartal gibt es ein Schwerpunktthema:
- Gut starten! An bekannten und neuen Stränden Lernenergie tanken.
- Sich fit machen in Deutsch! Exemplarisch die fachbezogene Anwendung von Ich schaffs üben.
- Das Halbjahreszeugnis als Herausforderung: Neue Ziele, neuer Mut.

„Gut starten“ beinhaltet folgende Schritte:
- Zeitreise und Ziele
- Aufbruch und Land in Sicht: Helfer finden
- Innere Helfer: Kraft- und Arbeitstiere, Motto
- Zeigen, wie es geht: Stufenplan und Rollenspiele
- Lernen von Ebbe und Flut: Rückschläge vorbereiten, Feier und Dank planen
- Abschlussreflexion

Eine Doppelstunde umfasst meistens folgende Elemente:
Bewegungsspiel – Phantasiereise – Kreisgespräch – Einzelarbeit – Partnerarbeit – Sicherung durch Plakateintrag – Blitzlicht
Was steht noch an? -Ein Elternabend
- offizielle Zertifikate für die Helfer aus der Oberstufe.