Freiarbeit


Reaktion auf eine veränderte Schülerschaft!


Bildungserfolg hängt davon ab, dass Schüler lernen wollen!

Auch an den Gymnasien ist die Streubreite der Voraussetzungen, die die neuen Fünftklässler mitbringen, erheblich größer geworden. So finden sich neben Schülern mit abstrakt-intellektuellen Fähigkeiten zunehmend Kinder und Jugendliche, denen sich Bildungsinhalte eher über einen konkret-bildhaften Zugriff erschließen. Außerdem lassen sich große Unterschiede in Bezug auf die Konzentrationsfähigkeit sowie psychosoziales/ psychomotorisches Verhalten beobachten.

Eine mögliche pädagogische Konsequenz auf die veränderte Schülerschaft zu reagieren, ist die Freiarbeit. Sie ermöglicht es, bei unterschiedlichsten Schülertypen

Motivation und Lernwillen zu erhalten
und
Misserfolgserfahrungen abzubauen

indem sie nicht nur auf Faktenwissen, sondern auch auf METHODISCHE und SOZIALE KOMPETENZEN, TEAMFÄHIGKEIT, KREATIVES PROBLEMLÖSEN, SELBSTSTÄNDIGES LERNEN sowie DENKEN IN ZUSAMMENHÄNGEN setzt.


Umsetzung der Freiarbeit am KAPU


Seit dem Schuljahr 1995/96 haben wir die Möglichkeit, in je zwei der neuen fünften Klassen Freiarbeit anzubieten und bis zum Ende der sechsten Klasse beizubehalten.

In jeweils einer Doppelstunde pro Woche können die Schüler mit speziellen Materialien aus verschiedenen Fachbereichen arbeiten, die die unterschiedlichsten Fähigkeiten fördern.

Der Lehrer soll in diesen Stunden in erster Linie eine betreuende Funktion übernehmen, damit ein Gegengewicht zum vorwiegend lehrerzentrierten Unterricht geschaffen wird.


FREIARBEIT IST LERNEN NACH INDIVIDUELLEM INTERESSE AUF ANGEMESSENEM LERNNIVEAU IM INDIVIDUELLEN LERNTEMPO