Schulgeschichte



1905-1910: Nach mehrjährigen Bemühungen wird eine Missionsschule in Bocholt errichtet.
Feb. 1912: Einzug der ersten Kapuziner.
3. April 1912: Die ersten 12 Schüler aus der Klosterschule Straßburg-Königshofen treffen ein.
16. April 1912: Die feierliche Eröffnung durch Pater Josef Leonissa Bleyler.
1912: Pater Gregor Magnus Middendorf wird Schulleiter.
1913: 17 Schüler besuchen das Gymnasium.
5. März 1914: Die ersten acht Schüler bestehen das Abitur.
  Bei Kriegsausbruch wird die Schule von 18 Schülern besucht.
1914: Die Zahl geht auf 13 Schüler zurück. Königshofener Schüler kommen aus Kriegsgründen nach Bocholt.
15.Sept. 1915: Die in Sigolsheim gefährdeten Schüler kommen für die Dauer des Krieges nach Bocholt.
29. Okt. 1915: Es werden 22 Schüler und 3 Patres nach Bocholt übergesiedelt.
1916: Viele werden in den Kriegsdienst einberufen.
31. Mai 1917: Durch Mangel an Nahrungsmitteln werden die Schüler nach Hause geschickt.
10 Sept. 1917: Es treffen wieder 19 ehemalige Schüler ein.
1917: Es gibt erstmals zwei weibliche Kräfte für den Küchendienst in der Schule.
1919: Die Schülerzahl steigt, wobei 18 von 46 Schülern zum Gymnasium gehen.
1921: Wegen geringer Schülerzahlen verlagert sich der Unterricht    komplett in die Klosterschule. Dort werden 51 Schüler von 9 Patres, verteilt auf die verschiedenen Jahrgangsstufen, unterrichtet.
4.Juli 1921- Aufgrund von steigender Schülerzahl wird das Kapu erweitert.
8.Dez. 1921: Nun können 120 Schüler das Kapu besuchen.
1922/23: 85 Schüler besuchen verteilt auf 6 Klassen das Kapu. Wegen Lehrermangel werden zwei Studienassessoren eingestellt.
16.März 1923: Aus Geldmangel werden die Schüler vorzeitig in die Osterferien geschickt und den Studienassessoren wird gekündigt.
1924/25: 103 Schüler besuchen das Kapu. Bis 1933 besuchten durchschnittlich 100 Schüler das Kapu.
1926: Die Unterprimaner werden zum Abi nach Benstein geschickt.
  Die Unterlagen von 1926-33 sind im Krieg verbrannt!
1931: Pater Victor Isele übernimmt das Amt von Pater Gregor Magnus Middendorf als Schulleiter.
1933-36: 130 Internatsschüler, davon 30 Gymnasiasten, gehen zum Kapu.
1937: Die kleine Turnhalle wird erbaut.
Ostern 1938: Die Staatsbeamten sind gezwungen, ihre Söhne aus dem Internat zu nehmen.
9. Nov. 1939: Die Klosterschule wird geschlossen.
1939: Soldaten werden in Kloster und Schule einquatiert.
1940: Pater Victor Isele legt sein Amt als Schulleiter nieder.
1940: Am 16. März wird die Kloster.- und Missionsschule aufgelöst.
22.3.1945: Schule und Turnhalle werden im Krieg fast vollständig durch Bomben zerstört. Umfassungsmauern und Keller bleiben erhalten. 5 Kapuziner überleben den Bombenangriff. Danach wohnen die Kapuziner zuerst auf Gut Hambrock, dann auf Schloß Diepenbrock.
Mai 1945: Den Kapuzinern werden 2 Zimmer zur Verfügung gestellt. Von 100 ehemaligen Schülern, die eingezogen wurden, kehren 35 nicht mehr zurück.
11.1.1946: Der Schulbetrieb wird im Kloster Kleve wieder aufgenommen.
1946: Das alte Wirtschaftsgebäude wird für die Kapuziner zu Wohnräumen umgebaut.
1947: Pater Dr. Franz Xaver Bill wird neuer Schulleiter.
1948: Die zerstörte Turnhalle wird zur Notkapelle umgebaut.
1949-1951: Wiedererrichtung von Kloster und Schule.
Ostern 1951: Umzug der Schüler von Kleve nach Bocholt möglich.
30.4.1951: Obwohl kein richtiger Fußboden in den Räumen, nicht ein Zimmer zufriedenstellend möbeliert, keine Badeeinrichtung vorhanden ist und in der Küche vieles fehlt, nehmen 5 Patres den Unterricht mit 36 Schülern wieder auf.
1951-53: Die Atmosphäre des Hauses wird verbessert.
1958: Der Physik- und Biologiesaal werden im Binnenhof des Klosters errichtet.
1961: Die Turnhalle und der Sportplatz werden neu eingerichtet.
15.6.1961: Die Schule und das Kloster feiern 50jähriges Bestehen, wobei die Stellung der Schule aufgrund von Raummangel und ansteigender Schülerzahl noch ungeklärt ist.
1964: Zur Absicherung der Schule wird Pater Roland Engelbertz vom Provinzkapital beauftragt, die notwendigen Schritte zu unternehmen. Die Zustimmung zur baulichen Erweiterung von Schule und Internat wird gegeben.
1965: Pater Dr. Franz Xaver Bill übergibt sein Amt als Schulleiter an Pater Roland Engelbertz.
29.1.1965: Die staatliche Anerkennung zum "St. Josef Kolleg. Privates altsprachliches Progymnasium der Kapuziner in Bocholt" wird ausgesprochen.
13.6.1965: Der 1. Spatenstich zum Neubau der Schule wird gemacht.
26.91965: Der 1. Grundstein wird gelegt, dabei wird die lateinische Urkunde eingemauert.
1966: Der von der rheinisch- westfälischen Kapuzinerprovinz getragene Bau steht.
8.12.1966: Der ehemalige Schüler, Provinzial Pater Camillus Ader, übernimmt die Einweihung.
1969/70: Das Kapu bietet als einzige Schule Latein als Anfangssprache an. Zur Verfügung stehen Schularbeitshilfe und Mittagessen.Zum ersten Mal werden auch evangelische Schüler aufgenommen.
1970/71: Der weitere Ausbau ist aufgrund des dreizügigen Schuljahres notwendig.
2.10.1970: Es wird ein Antrag gestellt, das Progymnasium zu einer Vollanstalt auszubauen.
6.April 1971: Die Schule bekommt die vorläufige Erlaubnis zum Schulausbau.
1973: Als zweiter Erweiterungsbau des Gymnasiums wird der Verbindungstrakt zwischen neuem Kloster und Schulgebäude errichtet.
29.Nov. 1973: Die Koedukation wird genehmigt.
1973/74: Die ersten Mädchen werden am Kapu aufgenommen.
9.Mai 1974: Endgültige staatl. Anordnung als Vollgymnasium zum 1. August 1974.
7.Juni 1974: Die ersten acht Schüler bestehen das Abitur.
8.Juni 1974: Einweihung des zweiten und dritten Bauabschnittes.
1977: Ein zweiter Pausenhof wird gepflastert, und die Turnhalle wird vergrößert.
26.Jan. 1978: Einweihung der Turnhalle.
26.Jan.1979: "U D o" ( Unser Donnerstag) wird gegründet.
10.Juni 1980: Das Internat wird geschlossen.
Herbst 1981: Das Gebäude wird zum St. Josef Kolleg verändert. Es wird zum Jugendbegegnungshaus der Kapuziner.
21.Juli 1982: Englisch wird vom Schulleiter als Anfangssprache beantragt.
3.Aug. 1982: Der Antrag wird genehmigt.
24.Mai 1983 Die Schulmitwirkungsordnung des St.-Josef-Gymnasiums der Kapuziner in Bocholt ist an diesem Tag entstanden.
1983/84: Man kann zwischen Latein und Englisch als Anfangssprache wählen, doch die meisten Eltern bevorzugen Latein.
1983/84: Ein knappes Fünftel der Bocholter Gymnasiasten besucht das St.-Josef Gymnasium.
1986/87: Zu dieser Zeit sind es schon ¼. der Bocholter Gymnasiasten, die zum Kapuzinergymnasium gehen.
1987/88: Abiturienten haben einen Durchschnitt von 2,5, der leistungsmäßig beste Jahrgang.
14.Juni 1989: Die Verabschiedung von Pater Roland Engelbertz findet statt.
7.Aug. 1989: Pater Paulinus Veith wird als neuer Schulleiter gefeiert.
Feb. 1992: Der Da-Capu-Chor wird gegründet.
1. Januar 1993: Der Bischof von Münster übernimmt die Trägerschaft der Schule.
1998: Hans-Dieter Kohnen löst Pater Paulinus Veith als Schulleiter ab.
2000: Die letzten Kapuzinerpatres verlassen das Kloster.
2002: Beginn der Umbaumaßnahmen der Kirche zur Aula der Schule.
Juli 2002: Herr Onstein wird als stellvertretender Schulleiter verabschiedet.
September 2002: Frau Rademacher wird stellvertretende Schulleiterin.