St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:





Anmeldetermine für das
Schuljahr 2015-2016:

Samstag, 31.01.2015,
09.00 – 12.00 Uhr
und
Montag, 02.02.2015
bis Freitag, 06.02.2015,
08.00 – 18.00 Uhr

Theater AG Mimikry
am 29. und 30. Januar 2015

Andorra


Bischöfliches St.-Josef-Gymnasium
Hemdener Weg 19
46399 Bocholt

Telefon
: 02871 34000
Telefax: 02871 340034
E-Mail: → Formular

Öffnungszeiten des Sekretariats:
Montag bis Donnerstag:
Freitag: 07:45 Uhr bis 15:30 Uhr
Freitag: 07:45 Uhr bis 14:00 Uhr



 
Plakat der Kapu Theater AG Mimikry - 2015 - Andorra
.
Karten und Einlass
Termine
  • Donnerstag, 29. Januar 2015
  • Freitag, 30. Januar 2015
Karten
  • erhältlich im Sekretariat über Frau Biermann und Frau Gebbing
  • gesamte Klassen oder Kurse melden sich bitte bei Herrn Sczesny
  • Abendkasse im Aulafoyer
Preise
  • 3,- Euro Erwachsene
  • 2,- Euro Schülerinnen und Schüler
  • [Klassen- bzw. Kurssätze für 1,50 Euro pro Schülerin und Schüler]
Einlass

  • das Foyer (und die Abendkasse) ist ab 18 Uhr geöffnet
  • die Aufführung beginnt um 19 Uhr
Das Stück
Max Frischs
Andorra
Stück in zwölf Bildern
Neben Biedermann und die Brandstifter gehört Andorra zu den bekanntesten Werken des Schweizer Schriftstellers Max Frisch (1911 – 1991). Andorra, das den Abschluss von Frischs Periode des „engagierten Theaters“ bildet, wurde im November 1961 in Zürich uraufgeführt. Im Anschluss wurde das Drama als eines der wichtigsten Theaterstücke nach dem Zweiten Weltkrieg gefeiert. Bis heute wird Andorra auf vielen deutschsprachigen Bühnen gespielt und oft auch in der Schule gelesen.

Andorra thematisiert in zwölf Bildern (in Form einer Parabel) und im Spiegel des Antisemitismus die Auswirkungen von Vorurteilen und geht Fragen nach der Schuld der Mitläufer und der Identität eines Menschen nach.

Das Stück handelt von dem jungen Andri (Stella Hüfing), der von seinem Vater (Anna-Sophie Hespe) unehelich mit einer „Schwarzen“ (Edda Winterstein) gezeugt wurde; fortan gibt der Vater Andri gegenüber allen anderen als seinen jüdischen Pflegesohn aus. Davon ausgehend begegnen die Andorraner (u.a. der Tischler [Lea Lehmkuhl], der Wirt [Velten Heymann] oder der Doktor [Malin Hormann]) Andri permanent mit Vorurteilen. So hält Andri stets an seiner jüdischen Identität fest; auch nachdem er seine wahre Herkunft erfahren hat. Andri wird durch ein rassistisches Nachbarvolk getötet. Die Andorraner selbst rechtfertigen ihr von Vorurteilen geprägtes Fehlverhalten und leugnen ihre Schuld an Andris Tod.

Zwischen den Bildern treten vereinzelt Andorraner aus dem Handlungsverlauf heraus. In Zeugenaussagen rechtfertigen sie ihre Taten bzw. Unterlassungen und weisen ihre Schuld an Andris Tod von sich. Lediglich der Pater [Eva Kallerhof] betet anstatt an der Zeugenschranke auszusagen. 
 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü