Kath. Religion - St.Josef-Gymnasium Bocholt - das Kapu

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Kath. Religion

FACHSCHAFTEN

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

im Rahmen unseres Jubiläums „100 Jahre Kapu" lädt die Fachschaft Religion ein zu dem Vortrag


Warum macht Kirche Schule?

Die Veranstaltung findet statt am
Mittwoch, 15. Februar 2012, 19 Uhr
in der Kapu-Aula


Kirchliche Schulen gibt es seit der Spätantike, sie gelten als „Urzelle unseres gesamten westlichen Schulsystems" (Philippe Ariès).  Gegenwärtig steigen die Anmeldezahlen an kirchlichen Schulen und verweisen damit auf eine neue Attraktivität.
Eltern und Kinder scheinen sich von dieser Schulwahl etwas Besonderes zu versprechen. Doch was macht eine Schule in kirchlicher Trägerschaft aus?

Prof. Dr. Claus Peter Sajak von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, einer der führenden Religions-pädagogen, wirft in seinem Vortrag ein Schlaglicht auf Begründung und Anspruch kirchlicher Schularbeit.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit dem Referenten sowie untereinander ins Gespräch zu kommen und den Abend bei einem kleinen Umtrunk ausklingen zu lassen.

Wir freuen uns auf Ihr und Euer Interesse!

Einen Handzettel mit allen Informationen zum Herunterladen und Ausdrucken finden Sie HIER!

Schnupperstunde „Ethik“ — Religionskurs besucht neues Textilwerk

Am 19. Oktober 2011 besuchte der Religionskurs der Einführungsphase des St.-Josef-Gymnasiums in Begleitung von Frau Schulte-Klöcker das neue Textilwerk in Bocholt und nahm an einem erstmalig durchgeführten Projekt teil. Im Vordergrund des gesamten Projektes stand die Frage:

„Ein T-Shirt für 4,95 € !“ – Schnäppchen oder Verbrechen?!


Zunächst wurde den Schülerinnen und Schülern die Herstellung eines typischen Baumwoll-T-Shirts in einem Rundgang näher erklärt. Später sollten sie herausarbeiten, welche positiven und negativen Aspekte mit der Herstellung verbunden sind. Hierbei wurden die Schülerinnen und Schüler in vier verschiedene Gruppen eingeteilt; sie erhielten entweder ein T-Shirt mit der Aufschrift „R“ für Richter, „V“ für Verteidigung, „A“ für Ankläger oder „Z“ für Zeuge und außerdem ein T-Shirt, das das T-Shirt selbst darstellen sollte. Jede Gruppe arbeitete für sich nützliche Argumente heraus, um die Herstellung nachzuvollziehen.

Zum Ende hin stellten die Schülerinnen und Schüler dann eine Gerichtsverhandlung nach und hatten dadurch die Möglichkeit, ihre Ergebnisse zu präsentieren. Sie erfuhren, dass die Herstellung einerseits Arbeitsplätze in den so genannten Entwicklungsländern schafft, andererseits jedoch Billiglöhne, Kinderarbeit, schlechte Arbeitsbedingungen, enorme Wasserverschwendung, hohen CO2-Ausstoß und die Verletzung der Menschenrechte mit sich bringt.

Dieses Projekt war für die Schüler aufschlussreich und bezog die Unterrichtsfächer Geschichte, Politik, Geografie und Religion mit ein. Es befasste sich neben den Themenschwerpunkten Umwelt und öko-soziale Marktwirtschaft vor allem mit den ethischen Aspekten der Globalisierung. Das Projekt dauerte insgesamt 2 Stunden. Alles im allem war der Besuch ein voller Erfolg und die Schülerinnen und Schüler waren durchaus begeistert.

Jasmin Scheven

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